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    Sendungen mit Schlagwort

    „Literatur“

    • Lesestunde: „Das pralle Leben“ von Arno Meerbusch Donnerstag, 18.07.2024

      In unserer Lesestunde liest der Musiker und Autor Arno Meerbusch aus seinem Roman „Das pralle Leben“. Der Protagonist der Geschichte, ein 18-jähriger Edel-Rockabilly, möchte möglichst günstig nach Norwegen reisen. Eine christliche Freizeit ist zwar nicht ganz nach seinem Geschmack, bietet aber eine gute Gelegenheit – zumindest wenn man weiß, wie man den religiösen Aktivitäten aus dem Weg gehen kann. Unerwarteterweise gerät er jedoch in Verwicklungen ganz anderer Art. „Das pralle Leben“ ist 2012 in der Edition Nordland erschienen.

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    • Lesestunde: „Der Tod ist ein Kommunist“ von Guiseppe Gracia – Teil 2 Donnerstag, 11.07.2024

      In unserer Lesestunde liest der Schweizer Schriftsteller Giuseppe Gracia den zweiten Teil seines Romans „Der Tod ist ein Kommunist“. Der Journalist Hofstetter wird auf offener Straße entführt. Seine Kidnapper behaupten, sie kämen aus dem Jahr 2075 und wollten verhindern, dass schreckliche Ereignisse auf der Erde einträten. Er, Hofstetter, werde eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Menschheit spielen. „Der Tod ist ein Kommunist“ erschien im Juli 2021 im Fontis-Verlag.

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    • Audimax: Peter J. Brenner: Vergebene Chancen – verlorene Illusionen Sonntag, 07.07.2024

      Im Mai 1945 lag Deutschland in Trümmern. Zugleich entfaltete sich in den drei westlichen Besatzungszonen, und auf andere Weise auch in der Ostzone, ein reiches literarisches Leben – in dem Rahmen, den die Besatzungsbehörden mit ihrer Kulturpolitik zuließen. Über die Zukunft der deutschen Literatur wurde heftig diskutiert; die Anknüpfung an überlieferte Erzähltraditionen war ebenso eine Option wie die Simulation eines radikalen Neuanfangs oder die nüchtern-realistische Beschreibung der Kriegs- und Nachkriegswirklichkeit. Das meiste davon ist wieder vergessen. Mit der „Gruppe 47“ ging die Literatur der frühen Bundesrepublik einen anderen Weg.

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    • Lesestunde: „Rättigen“ von Stefan Millius – Teil 2 Donnerstag, 04.07.2024

      In unserer Lesestunde liest der Journalist, Buch- und Drehbuchautor Stefan Millius einen weiteren Auszug aus seinem Roman „Rättigen“. Im fiktiven Schweizer Dorf Rättigen wird aus dem beschaulichen Alltag das nackte Chaos, nachdem ein ungebetener Gast eingetroffen ist. Das Geschenk, das er mitgebracht hat, scheint verheißungsvoll, stiftet aber Unruhe. Denn nach seiner Ankunft stirbt niemand mehr. Plötzlich wird den Dorfbewohnern bewusst, wie willkommen der Tod gelegentlich sein kann. „Rättigen“ erschien im Juli 2008 bei Books on Demand.

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    • Lesestunde: „Der Tod ist ein Kommunist“ von Giuseppe Gracia Donnerstag, 27.06.2024

      In unserer Lesestunde liest der Schweizer Schriftsteller Giuseppe Gracia aus seinem Roman „Der Tod ist ein Kommunist“. Der Journalist Hofstetter besucht seinen Freund, einen emeritierten Philosophen, der in die Psychiatrische Klinik Hobelberg eingewiesen wurde. Der alte Mann ist nämlich davon überzeugt, dass hinter der aktuellen Impfpolitik eine Verschwörung steckt, die das Ziel hat, die männliche Bevölkerung unfruchtbar und gefügig zu machen. Nach seinem Besuch wird Hofstetter auf offener Straße entführt. Seine Kidnapper behaupten, dass schreckliche Ereignisse bevorstehen und dass Hofstetter eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Menschheit spielen werde. „Der Tod ist ein Kommunist“ erschien im Juli 2021 im Fontis-Verlag.

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    • Matussek!: Mark Twain Freitag, 21.06.2024

      Diesmal erfüllt Matussek einen Hörerwunsch: Mark Twain. Eine Reise mit dem großen Spötter und düsteren Kritiker des amerikanischen Imperialismus zum Mississippi. Die verwüstete und zerklüftete Konsumnation. Der Ex-Black-Panther, der unerkannt in seiner Gemeinde lebte. Die Schwarze, die über Mark Twains Gebrauch des N-Wortes die Nase rümpft. Mark Twains Spott über den banausischen Yankee. Tom Sawyers weißer Holzzaun in Hannibal, Missouri. Die Geisterstadt mit dem Kriegsveteranen. Huckleberry Finn auf seinem Floß, der Odysseus der amerikanischen Literatur. Mark Twain als Journalist und Erfinder, als erster Stand-up-Comedian und als Rockstar seiner Zeit. Abrechnung mit einem grausamen Gott. Dazu „Man of Constant Sorrow“ und weitere Songs aus dem Coen-Film „O Brother, Where Art thou?“.

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    • Lesestunde: „Rättigen“ von Stefan Millius Donnerstag, 20.06.2024

      In unserer Lesestunde liest der Journalist, Buch- und Drehbuchautor Stefan Millius aus seinem Roman „Rättigen“. Im fiktiven Schweizer Dorf Rättigen wird aus dem beschaulichen Alltag das nackte Chaos, nachdem ein ungebetener Gast eingetroffen ist. Das Geschenk, das er mitgebracht hat, scheint verheißungsvoll, stiftet aber Unruhe. Denn nach seiner Ankunft stirbt niemand mehr. Plötzlich wird den Dorfbewohnern bewusst, wie willkommen der Tod gelegentlich sein kann. „Rättigen“ erschien im Juli 2008 bei Books on Demand.

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    • Ludgers Welt: Gandhi, Genscher, Reagan – alle haben ihr geantwortet! Mittwoch, 19.06.2024

      Ludger K. haut noch mal alles rein in seine letzte Sendung vor der Sommerpause: Erst Liveauftritt im Untergrund, danach trifft er eine besondere Frau. Anja Reuther ist mit ihrem Hinterhofsalon fester Bestandteil der Kulturszene in Köln, sie gibt dort auch und vor allem den Freidenkern der Szene eine Bühne. Fast hätte ein Übermaß an Bürokratie ihren Theatertraum zunichte gemacht, doch Anja kämpfte sich durch und behielt auch in der Corona-Zeit ein starkes Rückgrat. Schon als elfjähriges Mädchen war ihr ein echter Coup gelungen: Sie schrieb großen Persönlichkeiten des politischen Weltgeschehens einen Brief und bat sie darin um ihr Lieblingsgedicht – aus den Antworten entstand ein Bestseller, der heute mit zeitlicher Distanz umso kraftvoller wirkt. „Ich bin sicher, dass du die Tiefe dieses Gedichtes erkennen wirst, vor allem wenn du es später einmal wieder liest“, schloss Richard von Weizsäcker damals seinen Brief. Wie wahr! Ein spannendes Gespräch über Freiheit, rheinische Doppelmoral und die Kraft großer Worte.

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    • Lesestunde: „Viktor“ von Levi Krongold Donnerstag, 13.06.2024

      In unserer Lesestunde liest der Autor Levi Krongold aus seinem Science-Fiction-Roman „Viktor“. Ein Mitarbeiter einer Überwachungsbehörde zur Gesinnungskontrolle von Bürgern namens Levi Krongold wird auf eine Dissidentengruppe angesetzt, die sich den staatlichen Überwachungsmaßnahmen immer wieder entzieht. Er trifft dabei auf die hübsche Studentin Suzanne Montenièr, in die er sich prompt verliebt – mit fatalen Folgen für sich selbst und auch für seine Zielperson. Denn Suzanne enthüllt ihm die Geheimnisse der elektronischen Schutzmaßnahmen der Dissidenten. „Viktor“ ist im August 2017 bei Epubli erschienen.

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    • Matussek!: Nacht der langen Messer Freitag, 07.06.2024

      Unter dem Eindruck der islamistischen Messerstecherei von Mannheim ruft Matussek gemeinsam mit Buffalo Springfield: Halt, was ist da los?! Denn Medien und Politik wollen im Sauseschritt darüber weg. „Stop, Hey What’s That Sound“. Die deutsche Übersprungshandlung. Statt „Islamisten raus“ nun „Nazis raus“ durch die Lämmerherde. Sylt. Der zweite Messerangriff in Mannheim durch Linksextremisten. Die unselige Allianz von Regierung und Antifa. NRW-Reuls lächerliches Messerverbot. Europäische Kriegsraserei und die Hoffnung auf Trump. Missbrauch des Rechts auch in den USA. EU-Wahl, alle an die Urnen! Homerisches Lied auf Fußball und seine Helden. Erling Haaland und Pelé. Buchempfehlung: Ruedi Strese, „Seltsame Geschichten“. Mark Twain: ein Versprechen. Neil Young, Rolling Stones, Status Quo, Biker. Briefe und Glückwünsche.

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    • Lesestunde: „Niemandszeit“ von Jörg Bernig Donnerstag, 06.06.2024

      In unserer Lesestunde liest der Lyriker, Erzähler und Essayist Jörg Bernig aus seinem Roman „Niemandszeit“. Es ist die Nacht zum 3. September 1946. Die Vertreibung der Sudetendeutschen ist in vollem Gange. Ein als „Der Jäger“ bekannter Mann kommt in ein verlassenes Dorf im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und der Tschechoslowakei. Dort beginnt er mit der Suche nach einer sudetendeutschen Frau namens Theres. Zur gleichen Zeit findet der Revolutionsgardist Antonín Mrha einen schwer verletzten Mann, der an Mrha eine Bitte richtet. Für sein literarisches Schaffen wurde Bernig vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Eichendorff-Literaturpreis und dem Andreas-Gryphius-Ehrenpreis. „Niemandszeit“ erschien zuerst im Jahr 2002 und wurde 2020 von der Edition Buchhaus Loschwitz neu verlegt.

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    • Audimax: Prof. Peter J. Brenner – Franz Kafka Sonntag, 02.06.2024

      Vor hundert Jahren, am 3. Juni 1924, ist Franz Kafka gestorben. Kafka ist im Prag der Jahrhundertwende aufgewachsen; hier hat er seine familiären und kulturellen Prägungen erfahren, und hier ist er seinem Beruf in der „Arbeiter-Unfallversicherungs-Anstalt“ nachgegangen. Mit diesem Umfeld haben seine Erzählungen und die Romane „Der Process“ und „Das Schloss“ mehr zu tun, als die Literaturwissenschaft lange Zeit wahrhaben wollte. Kafkas Werke sind rätselhaft, aber nicht so rätselhaft, dass sie unverständlich wären. Auch den Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts haben sie noch etwas zu sagen. - Der Germanist Prof. Peter J. Brenner würdigt den großen Dichter und sein Werk. 

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    • Lesestunde: „Leipziger Schule“ von Uwe Tellkamp Donnerstag, 30.05.2024

      In unserer Lesestunde liest der Dresdner Schriftsteller Uwe Tellkamp aus seinem bisher noch unveröffentlichten Roman „Archipelagus 2 – Lava“ eine Passage unter dem Arbeitstitel „Leipziger Schule“. Die Handlung spielt im September 2015. Eine Flüchtlingskrise bricht über den Stadtstaat Treva herein. Die Herausforderungen sind groß. Jeder Behördenmitarbeiter, der irgend entbehrlich erscheint, wird ins Amt für Migration und Fortschritt zitiert, um dort bei der Bewältigung der Aufgaben zu helfen. Als das Chaos unbeherrschbar scheint, schaltet sich die Tausendundeinenachtabteilung ein. Der operative Vorgang „Sindbad“ wird ins Leben gerufen. „Archipelagus 2 – Lava“ wird voraussichtlich 2025 im Suhrkamp-Verlag erscheinen.

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    • Wirtschaftsforum: Frank Wahlig im Gespräch mit Raymond Unger Freitag, 24.05.2024

      Kunst, Kommerz, Kultur und andere Katastrophen: Darum geht es in der Sendung „Wirtschaft und Politik“. Einer, der darüber spricht, ist Raymond Unger. Er war Therapeut und Dozent, dann wechselte er in der Mitte des Lebens zur Malerei und wurde auch in diesem Metier erfolgreich. Er ist einer der wirklich wenigen bildenden Künstler, die von ihrer Kunst leben können. Wie gelingt das? Klinken putzen bei Galerien? Marketing in eigener Sache? Solides Handwerk. Raymond Unger berichtet auch über Kunst als Wirtschaftsfaktor. In noch einem Bereich ist Unger erfolgreich. Er schreibt Romane dafür, sich und die Welt besser zu verstehen. Sachbücher, die erklären, was ihn beschäftigt. „Das Impfbuch“ ist ein solides, gut recherchiertes Werk über Corona, die Geschäfte, auch die politischen, mit dieser Epidemie, die ganze Länder in den schweigenden Lockdown schickte. 

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    • Lesestunde: „Nachrichten aus der Flüchtlingskrise“ von Uwe Tellkamp Donnerstag, 23.05.2024

      In unserer Lesestunde liest der Dresdner Schriftsteller Uwe Tellkamp aus seinem bisher noch unveröffentlichten Roman „Archipelagus 2 – Lava“ eine Passage unter dem Arbeitstitel „Nachrichten aus der Flüchtlingskrise“. Die Handlung spielt im September 2015. Eine Flüchtlingskrise bricht über den Stadtstaat Treva herein. Die Herausforderungen sind groß. Jeder Behördenmitarbeiter, der irgend entbehrlich erscheint, wird ins Amt für Migration und Fortschritt zitiert, um dort bei der Bewältigung der Aufgaben zu helfen. Als das Chaos unbeherrschbar scheint, schaltet sich die Tausendundeinenachtabteilung ein. Der operative Vorgang „Sindbad“ wird ins Leben gerufen. „Archipelagus 2 – Lava“ wird voraussichtlich 2025 im Suhrkamp-Verlag erscheinen.

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    • Lehrerzimmer: Lesenswerte Kinderbücher, Bildungsnachrichten, Mathematik-Defizite Donnerstag, 23.05.2024

      Welche Kriterien weisen gute Kinderbücher auf? Diese Frage erörtert Camilla Hildebrandt mit Prof. Jochen Hering. Wir lassen uns Buchempfehlungen geben. Christina Rüdiger hat die wichtigsten Nachrichten aus der Welt der Bildung und Schule zusammengestellt. Und Prof. Bernhard Krötz erklärt im Interview, warum der Mathematikunterricht als Teil der gesamten Bildungsmisere zu verstehen ist.

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    • Lesestunde: „Gesundheitsgewitter“ von Peter Paul Nawroth Donnerstag, 16.05.2024

      In unserer Lesestunde liest der emeritierte Professor für Medizin und Autor Peter Paul Nawroth aus seinem Medizin- und Politikthriller „Gesundheitsgewitter“. Der aus der Pfalz stammende Friedrich Meyerhöfer will als PR-Berater in den USA Karriere machen. Er bekommt die Chance, den farblosen Vertreter der Republikaner, David Heagan, als zukünftigen amerikanischen Präsidenten aufzubauen. Im Mittelpunkt des Wahlkampfes steht der Aufbau eines reglementierenden Gesundheitssystems, das tief in gesellschaftliche Bereiche hineinragt. „Gesundheitsgewitter“ ist im Februar 2024 im Verlag Waldkirch erschienen.

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    • Matussek!: Gilbert K. Chesterton Freitag, 10.05.2024

      In dieser Sendung gratuliert Matussek Gilbert K. Chesterton, dem „Apostel des gesunden Menschenverstandes“, zu seinem 150. Geburtstag – indem er ihn zitiert. Und auf seine Wiederentdeckung hofft. Chesterton war nicht nur der Erschaffer des Meisterdetektivs Father Brown, sondern der scharfsinnigste und witzigste Zeitkritiker überhaupt und wird schmerzlich vermisst in unseren Tagen, in denen an der Abschaffung des Menschen gearbeitet wird. „Wissen Sie, wo die Menschen zu finden sind, die zu sehr an sich glauben? Alle in der Irrenanstalt.“ Vor allem war er der fröhlichste Verteidiger des Glaubens. Sein Motto: „Die Kirche enthält, was die Welt nicht enthält.“ Eine Revue seiner großen Bücher: „Ketzer“, „Orthodoxie“, „Der unsterbliche Mensch“ sowie die Biografien über Franz von Assisi und Thomas von Aquin. Seine Debatten mit George Bernard Shaw, dem Freundfeind. Asketischer Vegetarier und Kommunist, dagegen Chesterton Genießer, groß und 250 Pfund schwer. Chesterton: „George, du siehst aus, als seist du einer Hungersnot entkommen“, darauf Shaw: „Und du, als hättest du sie verursacht.“ Musik von Elvis, Allegri, Simon & Garfunkel, King’s Singers, Led Zeppelin. Briefe.

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    • Lesestunde: „Der letzte Wille“ von Otto C. Honegger Donnerstag, 09.05.2024

      In unserer Lesestunde liest der Filmemacher, Journalist und Buchautor Otto C. Honegger aus seinem aktuellen Tatsachenroman „Der letzte Wille“.  Die 90-jährige alleinstehende Gerti Homberger leidet unter zunehmender Demenz. Dr. Peter Gattiker, ein gewiefter Versicherungsvertreter und Anlageberater, gewinnt das Vertrauen der vermögenden Dame. Er beginnt, dies zu seinem finanziellen Vorteil zu nutzen – bis eine Strafanzeige der Familie Ermittlungen auslöst. Die wahre Geschichte basiert auf Gerichtsunterlagen, Verhörprotokollen, Aussagen von Beteiligten sowie auf persönlichen Erlebnissen und Gesprächen des Autors.

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    • Gesellschaft 3.0: Renate Pöhls – Zeugenschutz für Ratons laveurs Dienstag, 07.05.2024

      In unserer Sendereihe „Gesellschaft 3.0“ liest Renate Pöhls aus ihrem humoristischen Roman „Zeugenschutz für Ratons laveurs – Schreiben Sie doch mal einen bärbeißigen Roman“, der die Corona-Zeit auf die Schippe nimmt. Die Waschbär-Experten Adeline Tadel und Paulo Plinke werden von Herzog Hervé ins Herzogtum Joli Petit Propre eingeladen. Gemäß einer alten Legende werden Waschbären dort besonders gut gepflegt. Der ebenfalls aus Deutschland kommende Virusexperte Warnwärmer ist auch gerade eingetroffen. Er will das kleine, saubere Land zu seinem virusfreien Vorzeigeprojekt machen. „Zeugenschutz für Ratons laveurs – Schreiben Sie doch mal einen bärbeißigen Roman“ ist im Februar 2024 bei Books on Demand erschienen.

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    • Matussek!: Franz Kafka Freitag, 03.05.2024

      Diesmal erzählt Matussek von seiner Liebe zu Franz Kafka, ausgelöst von Safranskis fulminanter Biografie „Kafka – Um sein Leben schreiben“. Besonderes Augenmerk richtet er auf den „Prozess“, diese Verfolgung des unschuldigen Josef K. durch eine Monsterbürokratie und deren Spitzeleinheiten, die das Recht mit Füßen tritt. Kommt ihm sehr aktuell vor. Die theologische Debatte um die in den Roman eingearbeitete Parabel „Vor dem Gesetz“. Kafkas Düsternis und sein Humor. Seine Liebe zur Musik. Unterlegt wird das alles mit den verschiedenen Stationen der Moldau, die Kafkas Landsmann Smetana musikalisch heraufbeschwört, von der sprudelnden Quelle bis zum majestätischen Dahinfließen unter der Prager Karlsbrücke. Vorweg ein nächtliches Treffen mit Kafka und ein Loblied auf die Schönheit des mittelalterlichen Stadtjuwels Prag. Sowie auf die Besonnenheit einer Staatsführung, die sich dem muslimischen Ansturm widersetzt. Am Schluss dann wieder Gott. Karel Gott.

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    • Lesestunde: „2029 – Eine deutsche Zukunft“ von Werner Huber Donnerstag, 02.05.2024

      In unserer Lesestunde liest der Physiker und Autor Werner Huber aus seinem Roman „2029 – Eine deutsche Zukunft“. Deutschland wird im Jahr 2029 von einer fortgeschrittenen Islamisierung und einer Eskalation von Gewalt und Extremismus beherrscht. Die kinderlose Ehe des Sozialwissenschaftlers Torsten Kirst und seiner Frau Judith steckt in der Krise. Abhilfe soll die Adoption von Maxim, eines Jungen aus Russland, schaffen. Die Adoption allerdings wird von Seiten der russischen Behörden an eine folgenschwere Bedingung geknüpft. „2029 – Eine deutsche Zukunft“ ist im Oktober 2020 im Gerhard-Hess-Verlag erschienen.

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    • Unter Freunden: Gunnar Kunz – „Achtung, Sie verlassen den demokratischen Sektor“ Donnerstag, 02.05.2024

      Der Titel des neuen Buches von Gunnar Kunz wirft im Untertitel die Frage auf, ob wir gerade das Ende der Freiheit in Deutschland erleben. Es sieht ganz so aus. Gunnar Kunz hat zwölf Romane verfasst, die in der Zeit der Weimarer Republik spielen, und hat sich dazu ausführlich mit den Zeitumständen beschäftigt. Nun nimmt er vor diesem Hintergrund die aktuelle Situation in den Blick und vergleicht: Was ist ähnlich? Was ist anders? Gunnar Kunz erzählt, dass es ihm körperlich spürbare Beklemmungen verursacht, wenn er erleben muss, wie die Vorschriften strenger und die Freiheitsräume kleiner werden. Er kennt das Gefühl noch aus seiner Jugend, die er in beengten Verhältnissen in der Provinz verbracht hat. Nun leben die Gefühle wieder auf. Damals half ihm eine Art von Musik, die ihn durchatmen ließ und ihm das Gefühl gab, dass neue Türen und Fenster geöffnet werden. Heute setzt er seine Hoffnung auf mutige Einzelgänger, die deutlich machen, dass sie zwar in der Minderheit sind, dass diese aber nicht so klein ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

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    • Wochenrückblick vom 27. April 2024 Samstag, 27.04.2024

      In dieser Woche sprachen wir unter anderem mit Sabine Beppler-Spahl über das in Schottland verabschiedete Gesetz zur Bekämpfung von Hassverbrechen, betrachteten mit Susanne Heger den Einfluss der Rüstungsindustrie auf die Politik in den USA, unterhielten uns mit Hans-Georg Maaßen über die konservative Zusammenkunft CPAC in Ungarn und mit Susanne Dagen über die Cancel-Culture in Bezug auf Erich-Kästner-Lesungen. Zu Gast waren außerdem Jonas Greindberg, Beat Kappeler, Alfred Schlicht, Annette Heinisch, Carlos Gebauer und Christine Anderson.

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    • Kontrafunk aktuell vom 26. April 2024 Freitag, 26.04.2024

      Ein Erich-Kästner-Abend in Dresden wird zum Politikum. Erst untersagt der Verlag die Lesung, dann wird sogar ein Gespräch über Kästner unmöglich gemacht. Darüber sprechen wir mit der Verlegerin und Kommunalpolitikerin Susanne Dagen. „Schlimm genug, dass die Kommissionspräsidentin korrupt ist.“ Das sagte die AfD-Abgeordnete Christine Anderson im EU-Parlament in Richtung von Ursula von der Leyen. Daraufhin wurde ihr das Mikrofon abgestellt. Warum sie zu der Aussage steht, erläutert sie bei uns. Wir begrüßen den Vorsitzenden der Werteunion, Hans-Georg Maaßen. Er befindet sich derzeit auf der CPAC Hungary, einer großen Konferenz konservativer Politiker. Maaßen berichtet über die wichtigen Themen der globalen Konservativen. Den Kommentar des Tages zum NGO-Dschungel in Europa spricht Martina Binnig.

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    • Lesestunde: „Das schwarze Buch der Gier“ von Beile Ratut Donnerstag, 25.04.2024

      In unserer Lesestunde liest die Schriftstellerin Beile Ratut aus ihrem Roman „Das schwarze Buch der Gier“. Es ist das Porträt einer Frau, die, ausgelöst durch das spurlose Verschwinden ihres Bruders an ihrem sechsten Geburtstag, in die Abgründe der Menschlichkeit blickt und die Wahrheitsfindung zu ihrer persönlichen Lebensaufgabe werden lässt. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Gibt es Normalität? Hat der Mensch einen Anspruch darauf? Und wenn ja, welche Rolle spielt die Gier des Menschen? „Das schwarze Buch der Gier“ ist im September 2013 im Ruhland-Verlag erschienen.

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    • Lehrerzimmer: Kinderbücher und Wokeness, Bildungsnachrichten, schulischer Schwimmunterricht Donnerstag, 25.04.2024

      Über das gegenwärtige Canceln oder Umschreiben von Kinderbuchtexten diskutiert Camilla Hildebrandt mit dem Kinderbuchautor Bernhard Lassahn. Sie gehen der Frage nach, wie Kinderbücher grundsätzlich auf Kinder wirken. Das Neueste aus der Welt der Schule wird im Nachrichtenblock präsentiert, den Christina Rüdiger zusammengestellt hat. Eine Berliner Schwimmlehrerin zeigt Camilla Hildebrandt auf, wie es dazu kommen konnte, dass sich die Zahl der Nichtschwimmer unter den schulpflichtigen Kindern verdoppelt hat, und wie sie ängstlichen Kindern wieder Mut beim Schwimmen vermittelt.

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    • Gesellschaft 3.0: Bernd Wagner – Die letzten Europäer. Sieben Studien Dienstag, 23.04.2024

      Im Essayband „Die letzten Europäer. Sieben Studien“ finden sich Künstlerporträts unter anderem des Erzählers Albert Vigoleis Thelen. Bernd Wagner bringt uns den selbsternannten „Erzweltschmerzler“ anhand von dessen Hauptwerk, dem autobiografischen Roman „Insel des zweiten Gesichts“, nahe. In seinem Sammelband stellt Wagner europäische Persönlichkeiten eines aussterbenden Menschentypus vor, deren Andenken dazu dient, eine gewachsene europäische Kultur zu erhalten. „Die letzten Europäer. Sieben Studien“ ist im März 2024 in der Edition Buchhaus Loschwitz erschienen.

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    • Lesestunde: „Die Erscheinung – Die vierte Dimension im Leben des Dr. Winfried Noethrich“ von Harald Walach Donnerstag, 18.04.2024

      In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller, Wissenschaftler und Publizist Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach aus seinem aktuellen Roman unter dem Titel „Die Erscheinung – Die vierte Dimension im Leben des Dr. Winfried Noethrich“. Der Sekretär von Kardinal Katz, Dr. Winfried Noethrich, ersinnt den Plan, mittels einer fingierten Marienerscheinung den allgemein schwindenden Glaubenseifer wieder zu aktivieren. Die Zeugin der Erscheinung ist in der Krankenschwester Marianne, einer früheren Bekannten Noethrichs, schnell gefunden. Schon bald ist klar, dass Marianne und Noethrich unterschiedliche Hoffnungen mit ihrer Begegnung verbinden. „Die Erscheinung – Die vierte Dimension im Leben des Dr. Winfried Noethrich“ ist im Dezember 2023 im Tredition-Verlag erschienen.

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    • Gesellschaft 3.0: Montalto Veritá Dienstag, 16.04.2024

      Als der Lockdown nahezu das gesamte Kulturleben in Deutschland lahmlegte, hieß es für viele Künstler: Wenn mir jetzt nicht etwas Neues einfällt, stehe ich ohne Einkommen da. So erging es auch der Schauspielerin und Sängerin Dana Golombek von Senden. Kurzerhand stieg sie in den neuen Hörbuchverlag Die Gehörgäng ein und gründete kurze Zeit später zusammen mit Antje Lewald und Astrid Kohrs zudem Montalto Veritá, „einen Verlag, der Bücher und Hörbücher macht, die sich mit Mut und Angst auseinandersetzen, mit Freiheit und Demokratie und nicht mit Framing.“

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    • Matussek!: Zum 150-Jährigen von Karl Kraus Freitag, 12.04.2024

      Matussek lässt sich den 150. Geburtstag von Karl Kraus nicht entgehen und erinnert an den großen Polemiker, Aphoristiker und Journaille-Kritiker, der noch wusste: „Wer unrein schreibt, denkt auch unrein.“ Kraus als Müllabfuhr und als beißender Satiriker in einer seltenen Tonaufnahme. Über die Lüge als Verkehrsform, die Falschmünzerei als Währung wie „Demokratieförderungsgesetz“ und „Zusammenland“. Eine Geschichte des Aphorismus von Heraklit bis Klonovsky. Nietzsches Weisheit „Etwas Kurz-Gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielem Lang-Gedachten sein.“ Der großartige Antimodernismus in den Scholien von Nicolás Gómez Dávila. Baltasar Graciáns „Handorakel“. Klonovskys „Acta Diurna“ und die Methode, mit Zitaten zu erledigen. Dazu ein Rap über Heideggers „Sein und Zeit“ von Pigor & Eichhorn. Georg Kreisler, Beatles, Simon & Garfunkel. Briefe.

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    • Lesestunde: „Svalbard“ von Oskar Freysinger Donnerstag, 11.04.2024

      In unserer Lesestunde liest der Schweizer Schriftsteller Oskar Freysinger aus seinem aktuellen Roman mit dem Titel „Svalbard“. Das Buch behandelt die wahre Geschichte eines taubstummen jungen Mannes, der erfährt, dass er allmählich erblinden wird. Da es für ihn undenkbar ist, in seinem gewohnten Alltag zu verweilen, entschließt er sich, sein Leben zu verändern. Er beginnt zu reisen, immer auf der Suche nach neuen Erlebnissen, die später zu Erinnerungen werden sollen. „Svalbard“ ist im September 2023 im Brinkhaus-Verlag erschienen.

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    • Lesestunde: „Das Haus“ von Monika Maron – Teil 8 Donnerstag, 04.04.2024

      In der Lesestunde liest Monika Maron exklusiv für den Kontrafunk aus ihrem neuen Roman „Das Haus“. Katharina, eine Tierärztin im Ruhestand, richtet in einem abgelegenen Gutshaus nordöstlich von Berlin für sich und ihre Freunde eine Kommune ein. Das Zusammenleben gestaltet sich zunächst reibungslos und einfach, doch dann treten erste Unstimmigkeiten auf. Die Wohngemeinschaft sieht sich fortan mit universellen Themen des Lebens, der Liebe und des Alters konfrontiert. Monika Maron wuchs in der DDR auf, siedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg über und lebt seit 1993 in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Maron wurde unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Deutschen Nationalpreis und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen ausgezeichnet. Der Roman „Das Haus“ erschien im Oktober 2023 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist gerade in unserer Edition Kontrafunk erschienen und unter shop.kontrafunk.radio erhältlich.

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    • Kontrafunk aktuell vom 2. April 2024 Dienstag, 02.04.2024

      Das Tabu ist Geschichte. Cannabis-Konsum in Deutschland ist entkriminalisiert. Auch der Anbau und der Erwerb stehen nicht mehr unter Strafe. Damit endet ein jahrzehntelanger Konflikt zwischen Konsumenten und Strafverfolgern. Doch die neuen Regeln sind kompliziert. Außerdem fürchten Suchtexperten eine größere Gefährdung von Jugendlichen. Darüber sprechen wir mit dem klinischen Psychologen Prof. Michael Klein. Kinderbücher werden umgeschrieben, zensiert, und die Hauptfiguren werden anders gemalt. Der Zeitgeist macht auch vor den Kinderzimmern nicht halt. Das verärgert den Schriftsteller Bernhard Lassahn, er ist in dieser Sendung unser Gast. Und mit unserer Nordamerika-Korrespondentin Susanne Heger geht es um den US-Wahlkampf und die neuen Skandale in der Popwelt der Vereinigten Staaten von Amerika.

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    • Wochenrückblick vom 30. März 2024 Samstag, 30.03.2024

      In diesem Wochenrückblick auf die Karwoche berichtet uns Susanne Dagen von der Leipziger Buchmesse, Prof. Dr. Michael Esfeld spricht über den deutschen Ethikrat, Rechtsanwalt Carlos Gebauer gibt Auskunft über die RKI-Protokolle und eventuelle zivilrechtliche Verfahren, und Pfarrer Jürgen Fliege klärt uns über Entstehung und Sinn des Glaubens auf. Außerdem zu Gast waren Gunther Bonz, Gerd Schultze-Rhonhof, Martin Michaelis, Carsten Hütter und Albrecht Müller.

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    • Uwe Steimle: Wanderung durch Altsachsen Freitag, 29.03.2024

      Der 1895 in Dresden geborene Kunsthistoriker und Kunsthändler Hildebrand Gurlitt lässt keinen Zweifel daran, wem sein Herz gehört: den Erbauern, Architekten und Bürgern der deutschen Kultur. Angelehnt an Fontanes Wanderung durch die Mark Brandenburg, durchreist der Kunsthistoriker seine Heimat mit geistigen Siebenmeilenstiefeln. Es geht nach Freiberg, nach Kriebstein und natürlich nach Meißen. Hildebrand Gurlitt war ein Verfechter der von den Nationalsozialisten „verfemten“ modernen Kunst. Aus diesem Grund verlor er seine Anstellungen als Direktor des Zwickauer König-Albert-Museums und als Leiter des Hamburger Kunstvereins. Später wurde er zu einem der erfolgreichsten Kunsthändler. Im besetzen Paris war er als einer der Haupteinkäufer für das geplante „Führermuseum“ tätig. Ein Hörbuch, gelesen von Uwe Steimle.

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    • Lesestunde: „Das Haus“ von Monika Maron – Teil 7 Donnerstag, 28.03.2024

      In der Lesestunde liest Monika Maron exklusiv für den Kontrafunk aus ihrem neuen Roman „Das Haus“. Katharina, eine Tierärztin im Ruhestand, richtet in einem abgelegenen Gutshaus nordöstlich von Berlin für sich und ihre Freunde eine Kommune ein. Das Zusammenleben gestaltet sich zunächst reibungslos und einfach, doch dann treten erste Unstimmigkeiten auf. Die Wohngemeinschaft sieht sich fortan mit universellen Themen des Lebens, der Liebe und des Alters konfrontiert. Der Roman „Das Haus“ erschien im Oktober 2023 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist gerade in unserer Edition Kontrafunk erschienen und unter shop.kontrafunk.radio erhältlich.

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    • Kontrafunk aktuell vom 25. März 2024 Montag, 25.03.2024

      In dieser Sendung unterhalten wir uns mit dem Wissenschaftsphilosophen Prof. Dr. Michael Esfeld über die neuen Klimawandelempfehlungen des Deutschen Ethikrats. Um eine Bewertung der neuen Nationalen Hafenstrategie der Bundesregierung geht es in einem Gespräch mit dem ehemaligen Chef des Unternehmensverbands Hafen Hamburg, Gunther Bonz. Wie eng Politik und Kultur miteinander vernetzt sind, erklärt die Verlegerin und Buchhändlerin Susanne Dagen in ihrem Erlebnisbericht von der Leipziger Buchmesse 2024. In einem Kommentar von Klaus-Rüdiger Mai geht es schließlich um Correctiv und die verschwimmende Gewaltenteilung im Land.

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    • Matussek!: Rupert und die Mafia Freitag, 22.03.2024

      Immer noch bleiben die großen Rollenangebote für Rupert aus. Nach einem Aushilfsjob als Lieferant verirrt sich Rupert nicht ohne überraschenden Erfolg in die Welt der Filmkritiker. Doch auch diese Form der Hochstapelei kommt an ihr verdientes Ende. Nun nimmt Rupert einen Job als Aushilfslehrer für englische Literatur in einem Problembezirk an. Und gerät an eine hübsche Schülerin im Angorapullover und kurz darauf an die Mafia. Musik: „Der Pate“, Mozart: Klarinettenkonzert. 

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    • Lesestunde: „Das Haus“ von Monika Maron – Teil 6 Donnerstag, 21.03.2024

      In der Lesestunde liest Monika Maron exklusiv für den Kontrafunk aus ihrem neuen Roman „Das Haus“. Katharina, eine Tierärztin im Ruhestand, richtet in einem abgelegenen Gutshaus nordöstlich von Berlin für sich und ihre Freunde eine Kommune ein. Das Zusammenleben gestaltet sich zunächst reibungslos und einfach, doch dann treten erste Unstimmigkeiten auf. Die Wohngemeinschaft sieht sich fortan mit universellen Themen des Lebens, der Liebe und des Alters konfrontiert. Monika Maron wuchs in der DDR auf, siedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg über und lebt seit 1993 in Berlin. Maron veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Sie wurde unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Deutschen Nationalpreis und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen ausgezeichnet. Der Roman „Das Haus“ erschien im Oktober 2023 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist gerade in unserer Edition Kontrafunk erschienen und unter shop.kontrafunk.radio erhältlich.

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    • Kontrafunk aktuell vom 18. März 2024 Montag, 18.03.2024

      In dieser Ausgabe sprechen wir mit dem Schriftsteller Klaus-Rüdiger Mai über dessen neues Buch „Die Kommunistin Sahra Wagenknecht“. Der Luftwaffenoberst a. D. Richard Drexl, Präsident des Bayerischen Soldatenbundes, berichtet über „Kriegswirtschaft“ und erörtert die Frage, ob Deutschland eine solche benötigt, um seine gewachsenen militärischen Aufgaben und Verpflichtungen angemessen zu erfüllen. Warum in den Niederlanden die Regierungsbildung gescheitert ist und nun eine sogenannte extra-parlamentarische Regierung die Krise beilegen soll, erklärt uns der niederländische Journalist Syp Wynia. Schließlich widmet sich Markus Vahlefeld in seinem Kommentar der Klimagerechtigkeit.

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    • Matussek!: Rupert geht in sich Freitag, 15.03.2024

      Rupert lernt zu meditieren und in sich zu gehen, unter den dunklen Augen eines strengen Gurus und lauter erleuchtungsdürstigen Frauen mit Batiktüchern und der Sehnsucht nach einer Welt von Vegetariern, einer Welt, in der Rupert keinen Platz hat. Allerdings steigert er sich in von allen beneidete meditative Höchstleistungen, er atmet tief, er geht achtsam, er macht alles richtig und hebt schließlich ab. Beatles: „Magical Mystery Tour“. Anschließend kämpft Rupert mit der Technik. Musik: Kraftwerk. 

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    • Lesestunde: „Das Haus“ von Monika Maron – Teil 5 Donnerstag, 14.03.2024

      In der Lesestunde liest Monika Maron exklusiv für den Kontrafunk aus ihrem neuen Roman „Das Haus“. Katharina, eine Tierärztin im Ruhestand, richtet in einem abgelegenen Gutshaus nordöstlich von Berlin für sich und ihre Freunde eine Kommune ein. Das Zusammenleben gestaltet sich zunächst reibungslos und einfach, doch dann treten erste Unstimmigkeiten auf. Die Wohngemeinschaft sieht sich fortan mit universellen Themen des Lebens, der Liebe und des Alters konfrontiert.

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    • Gesellschaft 3.0: Kein Cappuccino ohne Impfpass Dienstag, 12.03.2024

      Während der Pandemie unternahm die Schriftstellerin Barbara de Mars Wanderungen durch ihre Wahlheimat Italien und erlebte, wie es ist, wenn man ohne Impfpass einen Kaffee bestellen will oder gar eine Unterkunft braucht. Seit über zwanzig Jahren lebt die Kunsthistorikerin im „goldenen Dreieck“ der Toskana zwischen Florenz, Arezzo und Siena. In den letzten drei Jahren musste sie erleben, wie sich die stolzen Toskaner in Maskenträger verwandelten, die Italiener viele neue englische Begriffe wie „Green pass“ und „Lockdown“ lernten und die Regierung auf die sogenannte Pandemie reagierte wie viele anderen Regierungen in Europa. In ihrem Buch „Wahrnehmung und Wirklichkeit – eine Ergehung“ erzählt sie von diesen Spaziergängen unter anderem zu den Lebens- und Wirkorten großer Maler wie Giotto, Piero della Francesca und Leonardo da Vinci. In dieser Folge geht es unter anderem von Arezzo ins malerische Chiotal. (Wdh.)

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    • Matussek!: Rupert – Die Auktion Freitag, 08.03.2024

      Nachdem sich Ruperts Hoffnung auf ein dickes Erbe zerschlagen hat, fällt ihm unverhofft ein anderes zu: Gemälde, Militaria und Kommoden eines entfernten Onkels. Kaltschnäuzig und hochstapelnd mietet er sich unter einem angenommenen Adelsnamen im New York Plaza ein, um dort stilgerecht seine Auktion der Hinterlassenschaft zu veranstalten. Allerdings nicht, ohne seine Bande aus dem Village am Abend vorher zu einer Sause in die Suite einzuladen, was zum vorhersehbaren Desaster führt. Er erholt sich von dem Fehlschlag und beschließt, in einem Meditations-Retreat in den Catskill Mountains in sich zu gehen. Dort geschieht ein Wunder. Musik: Radetzky-Marsch, „Hotel California“ (Eagles), „The Fool on the Hill“ (Beatles), „Gange Mai“ (Quintessence). 

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    • Lesestunde: „Das Haus“ von Monika Maron – Teil 4 Donnerstag, 07.03.2024

      In der Lesestunde liest Monika Maron exklusiv für den Kontrafunk aus ihrem neuen Roman „Das Haus“. Katharina, eine Tierärztin im Ruhestand, richtet in einem abgelegenen Gutshaus nordöstlich von Berlin für sich und ihre Freunde eine Kommune ein. Das Zusammenleben gestaltet sich zunächst reibungslos und einfach, doch dann treten erste Unstimmigkeiten auf. Die Wohngemeinschaft sieht sich fortan mit universellen Themen des Lebens, der Liebe und des Alters konfrontiert. Monika Maron wuchs in der DDR auf, siedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg über und lebt seit 1993 in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Maron wurde unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Deutschen Nationalpreis und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen ausgezeichnet. Der Roman „Das Haus“ erschien im Oktober 2023 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist gerade in unserer „Edition Kontrafunk“ erschienen und unter: shop.kontrafunk.radio erhältlich.

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    • Unter Freunden: Uwe Friesel – Lolita war keine Blondine Donnerstag, 07.03.2024

      Die Romane „Fahles Feuer“ und „Ada“ gelten als die schwierigsten Romane von Vladimir Nabokov. Uwe Friesel hat sie übersetzt und bei der Gelegenheit Nabokov persönlich kennengelernt. Er erzählt von den Raffinessen der Texte und von der Lebensgeschichte dieses äußerst anspruchsvollen Schriftstellers der Weltliteratur, der die Formel ausgegeben hat: „Alle kennen Lolita, keiner kennt Nabokov.“ Aber kennen wir Lolita richtig? Uwe Friesel erzählt von den Missverständnissen, die mit dem Skandal um „Lolita“ verbunden sind. Sie war nicht die verführerische Blondine, wie sie im Film dargestellt wird. So hat auch Nabokov sie nicht gesehen. Uwe Friesel kann es beweisen: „Lolita war nicht blond.“ Wir lernen Lolita und ihren Erfinder ein wenig besser kennen.

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    • Lehrerzimmer: Corona und die Schulschließungen, „Didacta 2024“, Literaturunterricht heute Donnerstag, 29.02.2024

      Camilla Hildebrandt spricht mit dem Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie Dr. Martin Feichtinger über die katastrophalen Folgen der Schulschließungen für Kinder und Jugendliche als Folge der sogenannten Corona-Maßnahmen. Die ehemalige Gymnasiallehrerin Christina Rüdiger berichtet von ihrem Besuch auf der „Didacta 2024“, die letzte Woche in den Kölner Messehallen stattfand. Und Dr. Klaus Rüdiger diskutiert mit dem ehemaligen Deutschlehrer und ehemaligen Walliser Bildungsverantwortlichen Oskar Freysinger über die Bedeutung des Literaturunterrichts und über die Frage, wie junge Leute für Literatur begeistert werden können.

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    • Lesestunde: „Das Haus“ von Monika Maron – Teil 3 Donnerstag, 29.02.2024

      In der Lesestunde liest Monika Maron exklusiv für den Kontrafunk aus ihrem neuen Roman „Das Haus“. Katharina, eine Tierärztin im Ruhestand, richtet in einem abgelegenen Gutshaus nordöstlich von Berlin für sich und ihre Freunde eine Kommune ein. Das Zusammenleben gestaltet sich zunächst reibungslos und einfach, doch dann treten erste Unstimmigkeiten auf. Die Wohngemeinschaft sieht sich fortan mit universellen Themen des Lebens, der Liebe und des Alters konfrontiert. Monika Maron wuchs in der DDR auf, siedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg über und lebt seit 1993 in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Sie wurde unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Deutschen Nationalpreis und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen ausgezeichnet. Der Roman „Das Haus“ erschien im Oktober 2023 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist gerade in unserer „Edition Kontrafunk“ erschienen und unter: shop.kontrafunk.radio erhältlich.

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    • Lesestunde: „Das Haus“ von Monika Maron – Teil 2 Donnerstag, 22.02.2024

      Exklusiv für den Kontrafunk liest Monika Maron aus ihrem neuen Roman „Das Haus“. Katharina, eine Tierärztin im Ruhestand, richtet in einem abgelegenen Gutshaus nordöstlich von Berlin für sich und ihre Freunde eine Kommune ein. Das Zusammenleben gestaltet sich zunächst reibungslos und einfach, doch dann treten erste Unstimmigkeiten auf. Die Wohngemeinschaft sieht sich fortan mit universellen Themen des Lebens, der Liebe und des Alters konfrontiert. Monika Maron wuchs in der DDR auf, siedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg über und lebt seit 1993 in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane sowie mehrere Essaybände und wurde unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Deutschen Nationalpreis und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen ausgezeichnet. Der Roman „Das Haus“ erschien im Oktober 2023 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist gerade in unserer Edition Kontrafunk erschienen und unter shop.kontrafunk.radio erhältlich.

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    • Lesestunde: „Das Haus“ von Monika Maron – Teil 1 Donnerstag, 15.02.2024

      In der Lesestunde gibt es eine Premiere. Monika Maron liest exklusiv für den Kontrafunk aus ihrem neuen Roman: „Das Haus“. Katharina, eine Tierärztin im Ruhestand, richtet in einem abgelegenen Gutshaus nordöstlich von Berlin für sich und ihre Freunde eine Kommune ein. Das Zusammenleben gestaltet sich zunächst reibungslos und einfach, doch dann treten erste Unstimmigkeiten auf. Die Wohngemeinschaft sieht sich fortan mit universellen Themen des Lebens, der Liebe und des Alters konfrontiert. Monika Maron wuchs in der DDR auf, siedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg über und lebt seit 1993 in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Sie wurde unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Deutschen Nationalpreis und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen ausgezeichnet. Der Roman „Das Haus“ erschien im Oktober 2023 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist gerade in unserer Edition Kontrafunk erschienen und unter shop.kontrafunk.radio erhältlich.

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    • Unter Freunden: Jacek Kaczmarski, der „Sänger der polnischen Seele“ Donnerstag, 15.02.2024

      Er gehört zu den ganz Großen unter den Liedermachern: Jacek Kaczmarski. In Polen kennt man ihn als den „Barden der Solidarnosc“, in Deutschland ist er weitgehend unbekannt. Oliver Zimski, der seine Texte übersetzt hat, stellt ihn ausführlich vor und berichtet von dem aufregenden Privatleben Kaczmarskis und von dessen Bedeutung für das polnische Selbstverständnis. Dabei stellt sich heraus, dass es nicht möglich ist, ihn für eine politische Richtung zu vereinnahmen. Dafür sind seine Lieder, in denen verschiedene historische Szenen beleuchtet werden und mit Kunstgriffen des Symbolismus gespielt wird, viel zu anspruchsvoll. Für Oliver Zimski hatte die Begegnung mit Kaczmarski tiefgehende Folgen. Er hat seine Liebe zu Polen aufgefrischt und bemerkt, dass sie an eine uneingestandene Sehnsucht aus der Kindheit anknüpft; er lernte über die Lieder von Kaczmarski die Geschichte Polens besser kennen und entschloss sich, die Sprache ernsthaft zu studieren. So wurde er Übersetzer und Schriftsteller. Auch in seinen Büchern spiegelt sich seine Hinwendung zu Polen, unserem nächsten Nachbarn, der uns dennoch so fremd erscheint.

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    • Lesestunde: „Auslöschung“ von Giuseppe Gracia Donnerstag, 08.02.2024

      In unserer Lesestunde liest der Schweizer Schriftsteller Giuseppe Gracia aus seinem neuen Roman „Auslöschung“. Ein Schweizer Journalist erlebt den Burnout, den körperlichen wie geistigen Verfall und schließlich den Tod seiner Frau Veronika. Diese Ereignisse lassen ihn über grundsätzliche Fragen des Lebens sowie über die Stellung des Menschen in der Gesellschaft nachdenken. Schon bald wird klar, dass er bei Themen wie Religion, Kultur, Liebe oder Sexualität in Widerspruch zum Zeitgeist gerät. Der Roman „Auslöschung“ ist am 18. Januar im Verlag Fontis erschienen.

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    • Menschenbilder: Islamisten, Liebe und Literatur Sonntag, 04.02.2024

      Im neuen Roman „Auslöschung“ von Giuseppe Gracia (Fontis-Verlag, Basel*) geht es um einen* Kulturanlass in Berlin, der von islamistischen Terroristen gestürmt wird – mit Maschinenpistole und Sprengstoffweste. Mit Jeannette Fischer spricht der Autor über das besondere Verhältnis der  Literatur zur Wirklichkeit und die Themen des Romans: Islam und Gewalt, der geistig-kulturelle Zustand Europas, Liebe und Vergänglichkeit.

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    • Lesestunde: „Jenseits von Hollywood“ von Jürg Brändli Donnerstag, 01.02.2024

      In unserer Lesestunde liest der aus dem Zürcher Oberland stammende Schriftsteller Jürg Brändli aus seinem aktuellen Buch „Jenseits von Hollywood“. Der junge Schweizer Filmregisseur Tim Spengler steht dank zweier erfolgreicher Filme am Anfang seiner Karriere in Hollywood. Durch eine kritische Äußerung zur Nahostpolitik fällt er beim amerikanischen Präsidenten in Ungnade. Er muss Hollywood verlassen und fängt in der Schweiz wieder ganz neu an. „Jenseits von Hollywood“ ist im September 2023 in der Edition Königstuhl erschienen.

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    • Unter Freunden: Jörg Bernig – Gelassenheit und Zorn Donnerstag, 01.02.2024

      Es wirkt wie eine Reise in die Vergangenheit, wenn Jörg Bernig seine empfindsame Lyrik vorstellt, die mit mehreren bedeutenden Literaturpreisen ausgezeichnet wurde. Er erzählt, dass er schon früh von den Gedichten von Heine, Novalis, Hölderlin und Gryphius verzaubert und auch der ausladenden Prosa von Stifter verfallen war, weil da weite Räume aufgemacht werden, in denen die Uhren anders ticken. Doch er wurde nicht in Ruhe gelassen. Rückzugsräume, die frei sind von den „Zumutungen der Gegenwart“, wurden in der DDR nicht geduldet. Da wurde an jedem Ort und zu jeder Zeit ein Bekenntnis zu den Fortschritten des Sozialismus verlangt.

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    • Lesestunde: „Höllriegelskreuth“ von Renate Tebbel Donnerstag, 25.01.2024

      In unserer Lesestunde liest die Autorin und Literaturwissenschaftlerin Dr. Renate Tebbel aus ihrer Romanbiografie „Höllriegelskreuth“. Im Sommer des Jahres 1954 hält sich Erika Mann, die Tochter von Thomas Mann, in einer Klinik in Höllriegelskreuth bei München auf. Während vier Wochen soll sie mittels verschiedener Behandlungsmethoden – unter anderem einer Schlaftherapie – von ihrer Alkohol- und Zigarettensucht geheilt werden. Das Buch eröffnet dem Leser einen Blick auf Erika Manns Leben und ihr familiäres Umfeld. „Höllriegelskreuth“ ist im Januar 2023 bei Vilobri erschienen.

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    • Lesestunde: „Ich weiß wo du wohnst“ von Jochen Hering Donnerstag, 18.01.2024

      In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller Jochen Hering aus seinem Roman „Ich weiß, wo du wohnst“. 
      Die fast 70-jährige Franzi ist befremdet über viele Ungereimtheiten und Widersprüche im ersten Corona-Jahr. Sie zieht sich zurück auf eine idyllische Parzelle mitten in der Hansestadt Bremen. Weil sie sich der Hetze gegen die Ungeimpften nicht anschließt, wird sie in eine Kette bedrohlicher Ereignisse verstrickt. „Ich weiß, wo du wohnst“ erschien am 6. November 2023 bei Books on Demand.

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    • Gesellschaft 3.0: Eugen Zentner - Corona Schicksale Teil 2 Dienstag, 16.01.2024

      In unserer Sendereihe „Gesellschaft 3.0“ bringen wir vier weitere Kurzgeschichten von Eugen Zentner aus der Reihe „Corona-Schicksale“, die er auf seinem Internetblog Kultur-zentner.de veröffentlicht. Der Berliner Journalist thematisiert die menschlichen Abgründe während der Corona-Zeit. Es geht um mediale Manipulation und Denunziation, um private und gesellschaftliche Ausgrenzung und um Verordnungen, die nicht nur den Konformitätsdruck erhöhen, sondern auch zu Unrecht und Leid geführt haben. Es liest Eugen Zentner.

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    • Yoyogaga 73: Was ist Kunst? Teil 2: „Hans im Glück“ dramenanalytisch Sonntag, 14.01.2024

      Radiopantomime und Striptease für Blinde – Nicht alles, was Künstler machen, ist Kunst. Was zeichnet Kunst aus? Ein vielleicht unerwartetes, aber dafür umso eindrücklicheres Beispiel für ein zeitloses Kunstwerk stellt das Märchen „Hans im Glück“ dar. Thiels dramenanalytischer Betrachtung folgt man vorzugsweise am Kaminfeuer mit einem Glas Portwein in der Hand.

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    • Lesestunde: „Lieber geschieden als tot“ von Joachim Güntner Donnerstag, 11.01.2024

      In unserer Lesestunde liest der ehemalige NZZ-Redakteur Joachim Güntner aus seinem Roman „Lieber geschieden als tot“. Hauptfiguren sind der aus der Spur geworfene Ex-Staatsanwalt Georg, die attraktive, bedenkenlose Carmen und ihr Liebhaber Stefan, den sein Selbstverständnis als Frauenverwöhner in Schwierigkeiten bringt. Güntner entwirft eine Scheidungs-, Liebes- und Krisengeschichte aus der Mitte der Gesellschaft, die Krimi und psychologische Skizze in einem ist. „Lieber geschieden als tot“ erschien am 15. September 2023 in der Edition Noack & Block.

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    • Philosophieren #48: „Erzählen“ Montag, 08.01.2024

      Diesmal ist der Schriftsteller und Waldgänger Norbert Scheuer zu Gast bei Matthias Burchardt und erzählt am Beispiel seines Bestsellers „Winterbienen“, wie ein Roman entsteht. Wie erarbeitet man seinen Stoff, findet eine angemessene Form, erfüllt die Figuren mit Leben? Und warum sind „Lockenwickler“ bedeutsam? Letztlich geht es auch um die Frage, wie man etwas Kostbares durch den Raum und die Zeit tragen kann, wenn die Welt verwintert.

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    • Philine Conrad: Geistige Gefangenschaft Freitag, 05.01.2024

      Die juristischen Experten unserer Sendereihe „Der Rechtsstaat“ sind diese Woche noch in der Winterpause. Hören Sie deshalb auf diesem Sendeplatz das Hörspiel „Geistige Gefangenschaft“ der Schriftstellerin Philine Conrad. In ihrem im Frühjahr 2021 verfassten Stück hat die Autorin die Zumutungen der sogenannten Corona-Pandemie zu dokumentarischen Texten verdichtet. Da ist das Paar, das vier Jugendliche an die Polizei verrät und sich vergewissert, alles richtig gemacht zu haben. Die jungen Frauen in der unfreiwilligen Quarantäne. Oder die Mutter, die das Weinen ihres Sohnes beim Warten auf das Testergebnis fast nicht mehr ertragen kann. In den Dialogen der kurzen Szenen spiegeln sich die seelischen und psychischen Verletzungen, die eine übergriffige Politik mit einer Vielzahl von vermeintlich „alternativlosen“ Maßnahmen den Menschen zufügte.

      Es sprechen Miguel Abrantes Ostrowski, Cathleen Baumann, Philipp Schepmann und Inga Stück. Text und Regie: Philine Conrad. 

      Das Hörspiel kann man hier kaufen: https://ars-vobiscum.media/Download-Geistige-Gefangenschaft-Hoerspiel/ARV10035

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    • Lesestunde: „Manfred“ und andere Kurzgeschichten von Akif Pirinçci (Wiederholung) Donnerstag, 04.01.2024

      In unserer Lesestunde bringen wir diesmal drei Kurzgeschichten aus der Feder des deutsch-türkischen Schriftstellers Akif Pirinçci. Zwei von ihnen stammen aus dem Novellenband „Odette“, eine veröffentlichte der Autor auf seinem Blog. In „Bruder, oh mein Bruder“ erzählt Pirinçci anhand einer Begebenheit aus der eigenen Biografie, wie gemeinsame Erinnerungen Familien formen und zusammenhalten, aber auch entzweien können. Auch die Geschichte „Manfred“ handelt von der Bürde der Erinnerung und davon, welche seelischen Verheerungen der Blick in die Vergangenheit anrichten kann. „Sad Song of Ingo“ schließlich folgt den Höhen und Tiefen eines musikalischen Wunderkinds und zeigt, wie das Leiden an den Zumutungen des menschlichen Daseins zu einer glamourösen Angelegenheit werden kann. Die Kurzgeschichten „Manfred“ und „Sad Song of Ingo“ sind im Juli 2021 im Moderne-Zeiten-Verlag erschienen. Es liest Akif Pirinçci.

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    • Unter Freunden: Uwe Friesel – „Die Einigkeit der Einzelgänger“. Schriftsteller und ihre Organisationen Donnerstag, 04.01.2024

      Sollten sich Schriftsteller, um ihre Interessen durchzusetzen, gemeinsam mit Journalisten und Druckern der Gewerkschaft IG Druck und Papier anschließen, wie es Heinrich Böll vorschwebte und wie es dann auch 1971 mit der Gründung des Schriftstellerverbandes VS geschah? Oder sollten sie, wie es Martin Walser vorschwebte, lieber eine „Industriegewerkschaft Kunst“ ins Leben rufen, zusammen mit Malern, Tänzern und anderen Künstlern? Schwer zu sagen. Schriftsteller sind offenbar schwierig. Sie sind Einzelgänger. Uwe Friesel erzählt von den „berühmten vier Uwes“ aus Hamburg und von den Anfängen des VS sowie von der heiklen, aber letztlich geglückten Zusammenführung des Schriftstellerverbandes der BRD mit dem der DDR. Er nimmt uns mit nach New York auf die Bühne der internationalen Politik des PEN, wo man die „Macht der Literatur handgreiflich“ spüren konnte, und führt uns wieder zurück in die Sprachwelt des Friesischen und die Bedeutung einer Sprachgemeinschaft für unsere Identität. 

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    • Der Rechtsstaat: Recht und Literatur Freitag, 29.12.2023

      Vorgestellt werden Werke von Juristen, die keine Rechtstexte sind: Geschichten über Vergehen und Verbrechen, Kriminalromane, Satiren aus Amtsstuben und Interpretationen von Romanliteratur selbst, nämlich im Einzelnen: Valentin N. J. Landmann, „Das Gesicht der Wirtschaftskriminalität – trust me“, Bern: Stämpfli-Verlag 2018; dann Heidi Affolter-Eijsten: „Tod eines Whistleblowers. Der Fall Willi Lang“, Heidelberg u. a.: Edition Königsstuhl 2023; schließlich: Ulrich Fischer, „Rechtsanwälte im Romanwerk Hans Falladas. ‚Linksanwälte‘, Rechtsverdreher und Justizräte“, Berlin: LIT 2020 und Christiane Meusel. Das Imperium der Suppenkasper. Amtliche Schelmenepisoden, Norderstedt: BoD 2020.

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    • Lesestunde: „Tiefer Schafsee“ von Kathrin Schmidt (Wiederholung) Donnerstag, 28.12.2023

      In unserer Lesestunde bringen wir einen Auszug aus dem noch unveröffentlichten Roman der Schriftstellerin Kathrin Schmidt mit dem Arbeitstitel „Tiefer Schafsee“. Betty Abraham hat als Journalistin mit dem Thema Geflügelmast für Furore gesorgt. Während eines Schreibseminars in einem Gutshaus im Osten Deutschlands wird sie auf einen anscheinend betrunken herumlaufenden Hahn aufmerksam, den sie zur Pflege mit in ihr Zimmer aufnimmt. Der Gärtner Ulrich Blossweitz macht sich auf die Suche nach dem Tier. Schnell wird deutlich, dass die Lebenswelten der gefeierten Journalistin aus dem Westen, und dem schwarz arbeitenden Vorruheständler aus dem Osten, vollkommen verschieden sind. Kathrin Schmidt wurde unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis, dem Anna-Seghers-Preis und dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.

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    • Kontrafunk aktuell vom 25. Dezember 2023 Montag, 25.12.2023

      Der Historiker und Journalist Philipp Gut ist Russland-Kenner. Er berichtet über die aktuelle Lage im größten Staat der Welt. Die Schweizer Psychoanalytikerin Jeannette Fischer spricht über geheime Leidenschaften und die Opernsängerin und Kontrafunk-Klassik-Expertin Jenifer Lary über die Geschichte weihnachtlicher Musik. Und der Germanist und Politikwissenschaftler Uwe Jochum kommentiert auf ganz eigene Art die Weihnachtsgeschichte.

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    • Warten aufs Christkind: Frederick Forsyth: „Der Lotse“, Teil 2 Sonntag, 24.12.2023

      Der englische Schriftsteller Frederick Forsyth hat zwischen 1956 und 1959 eine Jagdflieger-Ausbildung gemacht. Seine Erfahrungen flossen in die Geschichte „Der Lotse“ ein, die Forsyth 1970 veröffentlichte. Am Heiligabend 1957 nähert sich ein einsitziger Jet vom Typ Vampire mit einer Geschwindigkeit von fast 500 Meilen pro Stunde der Küste Englands. Im Cockpit sitzt ein junger Flieger der Royal Air Force, der kurz zuvor auf einem kleinen Militärflughafen in Norddeutschland gestartet ist und die Weihnachtstage zu Hause verbringen will. In 27.000 Fuss Höhe über der Nordsee fällt die Elektrik aus …

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    • Warten aufs Christkind: Frederick Forsyth: „Der Lotse“, Teil 1 Sonntag, 24.12.2023

      Der englische Schriftsteller Frederick Forsyth hat zwischen 1956 und 1959 eine Jagdflieger-Ausbildung gemacht. Seine Erfahrungen flossen in die Geschichte „Der Lotse“ ein, die Forsyth 1970 veröffentlichte. Am Heiligabend 1957 nähert sich ein einsitziger Jet vom Typ Vampire mit einer Geschwindigkeit von fast 500 Meilen pro Stunde der Küste Englands. Im Cockpit sitzt ein junger Flieger der Royal Air Force, der kurz zuvor auf einem kleinen Militärflughafen in Norddeutschland gestartet ist und die Weihnachtstage zu Hause verbringen will. In 27.000 Fuss Höhe über der Nordsee fällt die Elektrik aus …

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    • Lesestunde: Weihnachtsgeschichten von Evelyn Kitzing Donnerstag, 21.12.2023

      In unserer Lesestunde liest die Erzählerin Evelyn Kitzing drei Weihnachtsgeschichten: „Die Lichter“ von Hans Christian Andersen, „Das vertauschte Weihnachtskind“ von Victor Blüthgen und „Die Weihnachtsgans Auguste“ von Friedrich Wolf. Diese Märchen und Erzählungen entstammen einem Zeitraum von mehr als hundert Jahren und sind doch in dem Wunsch nach Stille, Frieden und menschlicher Wärme miteinander verbunden.

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    • Lesestunde: Weihnachtsgeschichten von Evelyn Kitzing Dienstag, 19.12.2023

      In unserer Lesestunde liest die Erzählerin Evelyn Kitzing drei Weihnachtsgeschichten: „Die Lichter“ von Hans Christian Andersen, „Das vertauschte Weihnachtskind“ von Victor Blüthgen und „Die Weihnachtsgans Auguste“ von Friedrich Wolf. Diese Märchen und Erzählungen entstammen einem Zeitraum von mehr als hundert Jahren und sind doch in dem Wunsch nach Stille, Frieden und menschlicher Wärme miteinander verbunden.

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    • Roger Köppel, Uwe Tellkamp, Carsten Gansel: Darf ein Schriftsteller dem Teufel die Hand schütteln? Samstag, 16.12.2023

      In unserer Sendung „Tondokument“ hören Sie heute eine politisch-literarische Diskussion, die Anfang Dezember im Dresdner Kulturhaus Loschwitz stattgefunden hat. Der Verleger und Chefredaktor der Schweizer „Weltwoche“ Roger Köppel, der Schriftsteller und – unter anderem – Träger des Deutschen Buchpreises Uwe Tellkamp sowie der Germanist Carsten Gansel sprachen miteinander über „Krieg, Frieden, Macht und Ohnmacht in der Literatur. Schreiben in Zeiten des Wahnsinns.“

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    • Matussek!: Rupert Freitag, 15.12.2023

      In dieser Sendung kehrt Matussek zurück zu seinem Schelmenroman „Rupert – oder die Kunst des Verlierens“. Nachdem die Kontrafunk-Hörer bereits Ruperts Kindheit auf Rockaway Beach kennengelernt haben und seine ersten Versuche, seine Dankesrede für den Oscar auszufeilen, mit dem er für eine glänzende ferne Zukunft fest rechnet, sowie Ruperts Großonkel Pupkin, den Kurator in der Leningrader Ermitage während der Belagerung der Deutschen und sein Entschwinden in den Wahn, landen wir nun in den 1960er Hippiejahren. Rupert lebt in einem Loft mit Carlos und Kleiber zusammen, spielt in experimentellen Filmen und wartet demütig auf die Verwirklichung des revolutionären Generationenprojekts „erben“. Doch Großtante Trudel weigert sich, das Zeitliche zu segnen. Von dem weiteren Kapitel „Rupert und die Auktion“ hören wir nur den vielversprechenden Anfang, aber der ist ein echter Cliffhänger. Fortsetzung folgt. Musik von den Beatles, Jimi Hendrix, Simon & Garfunkel, Mozart, Verdi.

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    • Lesestunde: „Das Haus und das Lamm“ von Christian Lehnert Donnerstag, 14.12.2023

      In unserer Lesestunde liest der Dichter und Theologe Christian Lehnert aus seinem Roman „Das Haus und das Lamm. Fliegende Blätter zur Apokalypse des Johannes“. 
      In der Erzählung zieht sich ein Mann in ein altes Bauernhaus im Osterzgebirge zurück. Er ringt mit der Frage: Was heißt es, in der heutigen Welt zu Hause zu sein? Zur begleitenden Lektüre wird ihm die Apokalypse des Johannes. Unvermittelt findet der antike Text eine beunruhigende Aktualität in den Umbrüchen der Gegenwart. Christian Lehnert wurde unter anderem mit dem Hölty-Preis und dem Eichendorff-Literaturpreis ausgezeichnet. „Das Haus und das Lamm. Fliegende Blätter zur Apokalypse des Johannes“ erschien im September 2023 bei Suhrkamp.

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    • Matussek!: Tolkien und das Heilige Freitag, 08.12.2023

      Das Heilige und High Fantasy – geht das zusammen? Aber nur, findet Matussek, nur so, und er beschäftigt sich aus aktuellem Anlass mit J. R. R. Tolkien (50. Todestag) und dessen „Herr der Ringe“, mit David Engels großartigen Konversionsberichten unter dem Schlachtruf Aurë entuluva! Mit C. S. Lewis und den „Chroniken von Narnia“ und Chestertons Begeisterung für die Ethik des Elfenlandes. Zusammengehalten werden die Ausschweifungen über den Kinderglauben und das Heilige in dieser Adventszeit und den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse von den Gesängen der „Troubadours du Roi Baudouin“ aus dem Kongo mit ihrer „Missa Luba“ sowie selbstverständlich den Harfen- und Flötenklängen aus dem Auenland in Mittelerde. Da Advent ist, wird (mit kleiner Ausnahme) nicht geschimpft, das holt Matussek kurz vor Jahresende nach und wird dann auch Briefe beantworten.

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    • Lesestunde: „Sie kommen“ von Volker Mohr Donnerstag, 07.12.2023

      In unserer Lesestunde liest diesmal der Schweizer Schriftsteller Volker Mohr drei Kurzgeschichten aus seinem neuen Novellenband „Sie kommen!“. 
      In „Das Rathaus“ findet der Protagonist Emil Buchmann in seiner Stadt dort, wo sonst das Rathaus stand, eine alte Villa. Die anderen Bürger jedoch scheint dieser Umstand nicht zu stören. Die Hauptfigur in „Der Vortrag“, Roland Weiss, sucht während eines Vortrags die Toilette auf. Er erhält von der Toilettenfrau eine beunruhigende Warnung. In „Das Grabungsfeld“ besteigt Norbert Franzen mit einer Frau eine archäologische Grube. Dort sehen sie einen Mann aus der Vergangenheit. Mohr lässt die Protagonisten in seinen Geschichten irritierende Situationen erleben, die die Frage aufwerfen, was Wirklichkeit und was Einbildung ist. „Sie kommen!“ ist am 12. November im Loco-Verlag erschienen.

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    • Lesestunde: „Il Bastardo“ von Claudio Michele Mancini Donnerstag, 30.11.2023

      In unserer heutigen Lesestunde liest der deutsch-italienische Schriftsteller Claudio Michele Mancini aus seinem Roman „Il Bastardo“. Alessandro Valverde, Ermittler bei der italienischen Anti-Mafia-Behörde DIA, soll ein blutiges Massaker aufklären, bei dem es auf der Piazza einer sizilianischen Kleinstadt fünf Tote gegeben hat. Für Valverde steht fest: Ein eiskalter Profikiller hat ganze Arbeit geleistet. Ist der „Pulitore“ nun auch hinter der Journalistin Gianna her, deren neunjährige Tochter bei dem verbrecherischen Blutbad ebenfalls ums Leben gekommen ist?

      Mancini, Sohn einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters, schreibt seit vielen Jahren Bücher über die „ehrenwerte Gesellschaft“. 2006 erschien mit „Infamità“ sein erster Mafia-Roman. Grundlage bilden häufig reale Kriminalfälle, die er akribisch recherchiert. „Il Bastardo: Ein Mafia-Roman“ ist 2015 bei Knaur erschienen.

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    • Matussek!: im Gespräch mit Rüdiger Safranski Freitag, 24.11.2023

      Über die Familie als aussterbende Lebensform hatte Matussek bereits philosophiert, und niemand könnte seine Sendung besser eröffnen als Kenny Rogers mit seiner „Lucille“, die von der Plackerei auf der Farm die Nase voll hat und ihren Mann mit den vier Kindern sitzen lässt. Es folgt ein Gespräch mit Rüdiger Safranski über seine Badenweiler Literaturtage, in denen sich die Schriftsteller, von Bernhard Schlink bis Martin Mosebach, unter dem zweideutigen  Leitmotiv „Familienbande“ zusammenfanden. Ein Austausch über die „Letzte Generation“ , die 68er, die Missverständnisse der freien Liebe und unser Hinübergleiten von der Realität in die Virtualität, von der ersten in die zweite Wirklichkeit – und den Zauber der Literatur.

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    • Lesestunde: „Coronöse Geschichten (2)“ von Cornelia Leymann Donnerstag, 23.11.2023

      In unserer Lesestunde bringen wir eine weitere Lesung von Cornelia Leymann mit Kurzgeschichten aus ihrem Buch „Coronöse Geschichten“. Die Kieler Autorin spottet, sinniert und trauert über alltägliche Begebenheiten der Corona-Zeit und der Zeit danach. In ihren Geschichten lernen wir Mutti, Jutta, Joschi, Jan und Erika kennen und erfahren, wie sie mit den Absurditäten, die ihnen begegnen, klarkommen. „Coronöse Geschichten“ ist 2022 bei Books on Demand erschienen.

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    • Lesestunde: „Coronöse Geschichten“ von Cornelia Leymann Donnerstag, 16.11.2023

      In unserer Lesestunde liest diesmal Cornelia Leymann Kurzgeschichten aus ihrem Band „Coronöse Geschichten“. Die Kieler Autorin spottet, sinniert und trauert über die Maßnahmen der Corona-Zeit und damalige alltägliche Begebenheiten. In ihren Geschichten lernen wir Mutti, Jutta, Hedwig, Herta und Jan kennen und erfahren, wie sie mit den Absurditäten, die ihnen begegnen, klarkommen. „Coronöse Geschichten“ ist 2022 bei Books on Demand erschienen.

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    • Uwe Jochum: Die Große Bibliothek von Alexandria Sonntag, 12.11.2023

      Brennende Bibliotheken sind wie brennende Kirchen ein Fanal: Ihre drohende Zerstörung konfrontiert uns mit der Möglichkeit, dass es mit unserer Kultur, wie wir sie kennen und schätzen, zu Ende gehen könnte. Eines der berühmtesten Fanale dieser Art ist der Brand der Großen Bibliothek von Alexandria, der auf das Konto von Gaius Julius Caesar gehen soll: Das Ende der Bibliothek ist oft als ein Zeichen verstanden worden, das das Ende der Epoche des Hellenismus markiert und den Beginn der römischen Kaiserzeit, in der Rom zum Nabel der Welt wird. Der Essay von Dr. Uwe Jochum geht nicht nur der Frage nach, was wir von der Großen Bibliothek überhaupt wissen – wann sie gegründet wurde und von wem und warum und wie groß sie war. Sondern er beschäftigt sich auch mit der Frage, wie und warum die Bibliothek aus der Geschichte verschwand und nichts mehr von ihrer Existenz kündet als die Geschichten, die wir in antiken Quellen über sie erzählt finden. War es wirklich Caesar, der Machtpolitiker, der den Untergang der Bibliothek bewirkt hatte? Oder waren es undurchsichtige Zeitläufte und einfache Vernachlässigung, die zum Verschwinden der Bibliothek geführt haben?

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    • Lesestunde: „ich. und. du.“ von Andreas Kollmann Donnerstag, 09.11.2023

      In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller und Jurist Andreas Kollmann aus seiner Novelle „ich. und du.“. Der 67-jährige „Seniorenstudent“ Thomas Hermann lernt an der Universität drei Studenten kennen: Die finanziell etwas klammen Heike, Lorenz – und einen anderen Studenten, der ebenfalls den Namen Lorenz trägt. Um zu helfen, hat Thomas die Idee, eine gemeinsame Gaststätte zu eröffnen. Zu viert gehen sie das Projekt an, was natürlich auch Probleme mit sich bringt. „ich. und du.“ ist 2022 bei Neobooks erschienen.

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    • Gesellschaft 3.0: Eugen Zentner – Corona-Schicksale Dienstag, 07.11.2023

      In unserer Sendereihe „Gesellschaft 3.0“ hören Sie vier Kurzgeschichten von Eugen Zentner, die er auf seinem Internetblog „Corona-Schicksale“ veröffentlicht. Der Berliner Journalist thematisiert die menschlichen Abgründe während der Corona-Maßnahmen-Zeit. Es geht um Polizeigewalt und Denunziation, um Ausgrenzung und Verordnungen, die nicht nur den Konformitätsdruck erhöht, sondern auch zu Unrecht und Leid geführt haben. Es liest Eugen Zentner.

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    • Lesestunde: „Der Dreieckswald“ von Rolf Stolz Donnerstag, 02.11.2023

      In der Lesestunde liest der Schriftsteller, Psychologe und Fotograf Rolf Stolz aus seiner Erzählung „Der Dreieckswald“. Erzählt werden Geschichten, Erlebnisse, Fantasien und Träume eines Kindes, das nach dem Zweiten Weltkrieg in Mühlheim an der Ruhr aufwächst, auf der Straße, am Rand von Wäldern, Wiesen und zerstörten Häusern. Der Krieg ist vorbei, aber er lebt auch geisterhaft fort, nicht zuletzt in den Spielen der Kinder, in denen der Kampf untereinander und gegen Außenstehende eine zentrale Rolle spielt. Das literarische Werk von Rolf Stolz umfasst Romane, Lyrik, Essays, Kinderbücher und Erzählungen. „Der Dreieckswald“ erschien 1992 in der Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kulturpolitik „Sterz“.

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    • Menschenbilder: Bücher in Zeiten des geistigen Widerstands Sonntag, 29.10.2023

      Giuseppe Gracia im Gespräch mit Dominik Klenk, dem Chef des Fontis-Verlags in Basel. Klenk publiziert zeitkritische Sachbücher und Romane. Früher war er Handballprofi in der Bundesliga, Journalist und Prior einer ökumenischen Kommunität. In der Sendung spricht er über das beschleunigte Leben von heute, die Glättung des Menschen, über den nötigen geistigen Widerstand und Bücher als dicke Freunde.

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    • Lesestunde: „Gier und das Kaspische Meer“ von Martin Bartholmy Donnerstag, 26.10.2023

      In unserer Lesestunde liest der deutsch-amerikanische Schriftsteller Martin Bartholmy zwei Erzählungen aus seinem neuen Novellenband „Gier und das Kaspische Meer“. In der Titelgeschichte erleben wir einen scheinbar ganz normalen Tag im Leben des Protagonisten Simon. Für ihn jedoch ist er ereignisreich und bedeutsam. In „Der Erprober und der Prediger“ verbindet zwei Männer eine geheime Liebe. Sie bewirkt, dass sich die beiden in ihren herausfordernden Berufen gegenseitig beschützen. „Gier und das Kaspische Meer“ ist im August bei Books on Demand erschienen.

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    • Kontrafunk aktuell vom 24. Oktober 2023 Dienstag, 24.10.2023

      Die internationale Lage wird durch den Nahostkonflikt immer brisanter. Über zwei Millionen Palästinenser könnten aus dem Gazastreifen die Flucht ergreifen, sollte ihnen diese Möglichkeit eröffnet werden. Im Interview mit Marcel Joppa spricht der Schweizer Journalist und Publizist Erich Gysling dabei von einem hoffnungslosen Dilemma. Derweil hat eine weitere Meldung am Montag zumindest die deutsche Politik vereinnahmt: Die ehemalige Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht kündigte offiziell eine Parteineugründung und ihren Austritt aus der Linkspartei an. Was das für die politische Landschaft bedeutet, erklärt der Berliner Politik-Korrespondent Frank Wahlig. Außerdem widmen wir uns dem heutigen „Tag der Bibliotheken“ in Deutschland. Seit Jahren werden diese Bildungseinrichtungen immer digitaler, es wird woker und es wird sogar zensiert. Mehr darüber weiß der Germanist und ehemalige wissenschaftliche Bibliothekar Dr. Uwe Jochum. In einem Kommentar von Gudula Walterskirchen geht es schließlich um die jüngsten Ermittlungen gegen Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz.

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    • Gesellschaft 3.0: Hartmut Lühr – Staatsnah ... geht die Moderne stiften Dienstag, 24.10.2023

      In der Zentrale der staatsnahen Stiftung Moderne21 geht es hoch her. Um die nur an einen einzigen Bewerber zu vergebenden Fördergelder konkurrieren gleich vier Vereine, die jeweils einen Vertreter vorbeigeschickt haben. Die Kuratoren sehen sich vor eine schwere Wahl gestellt, denn die um die kräftige Finanzspritze streitenden Damen und Herren gehen alles andere als zimperlich miteinander um.

      Buch/Regie/Schnitt: Hartmut Lühr, Sprecher:  Manfred Callsen, Nadia Panknin, Nina Ernst, Andreas Goebel, Udo Wiegand, Ninoschka Schlothauer

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    • Lesestunde: „Manfred“ und andere Kurzgeschichten von Akif Pirinçci Donnerstag, 19.10.2023

      In unserer heutigen Lesestunde hören Sie drei Kurzgeschichten aus der Feder des deutsch-türkischen Schriftstellers Akif Pirinçci. In zwei von ihnen geht es um die Bedeutung von Erinnerungen und darum, wie die gemeinsame Vergangenheit Menschen zusammenführt, aber auch entzweien kann. Auch die dritte Geschichte zeigt: entscheidend für das Leben ist nicht, was sich im Außen abspielt, sondern wie wir im Inneren die Geschehnisse bewerten. Die Kurzgeschichten „Manfred“ und „Sad Song of Ingo“ sind im Juli 2021 als Teil des Erzählbandes „Odette“ im Modernezeitenverlag erschienen,„Bruder, oh mein Bruder“ veröffentlichte der Autor auf seinem Blog „Der kleine Akif“. Pirinçci erlangte in den 90er Jahren mit seinen Katzen-Krimis internationales Renommé. In seiner gegenwärtigen Schaffensphase setzt er im Internet und mit seinen Veröffentlichungen den zweifelhaften Kapriolen des Zeitgeistes die scharfzüngige Kritik des Gesellschaftskritikers entgegen. 

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    • Lesestunde: „Tiefer Schafsee“ von Kathrin Schmidt Donnerstag, 12.10.2023

      In unserer Lesestunde bringen wir einen Auszug aus dem noch unveröffentlichten Roman der Schriftstellerin Kathrin Schmidt mit dem Arbeitstitel „Tiefer Schafsee“. Betty Abraham hat als Journalistin mit dem Thema Geflügelmast für Furore gesorgt. Während eines Schreibseminars in einem Gutshaus im Osten Deutschlands wird sie auf einen anscheinend betrunken herumlaufenden Hahn aufmerksam, den sie zur Pflege mit in ihr Zimmer nimmt. Der Gärtner Ulrich Blossweitz macht sich auf die Suche nach dem Tier. Schnell wird deutlich, dass die Lebenswelten der gefeierten Journalistin aus dem Westen und des schwarzarbeitenden Vorruheständlers aus dem Osten vollkommen verschieden sind. Kathrin Schmidt wurde unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis, dem Anna-Seghers-Preis und dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.

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    • Gesellschaft 3.0: Wozu Bücher? Dienstag, 10.10.2023

      Hat das Buch eine Biografie? Hat das Buch Wurzeln? Hat das Buch einen Autor? Das sind Fragen, die ungewöhnlich klingen, aber in der Debatte um das Buch und seine medialen Leistungen immer wieder gestellt und manchmal auch beantwortet wurden. Der Buch- und Bibliothekshistoriker Dr. Uwe Jochum geht ihnen nun auch auf Kontrafunk nach und liest dazu drei Kapitel aus seinem Buch „Lesezeug“, das 2021 in Heidelberg im Universitätsverlag Winter erschienen ist.

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    • Lesestunde: „Wunderbare neue Welt“ von Volker Mohr Donnerstag, 05.10.2023

      In unserer Lesestunde liest der Schweizer Schriftsteller Volker Mohr aus seinem Novellenband „Wunderbare neue Welt“. Dem Journalisten Herbert Wolter fällt in der Erzählung „Das Interview“ während eines Termins mit dem Flüchtlingsdelegierten ein verdächtiges Emblem an dessen Kragen auf. In „Das Solarfeld“ hört der Umweltpolitiker Albert von Bronnen während der Fertigstellung eines seiner Projekte eine körperlose Stimme. Mohr erzählt in seinen Geschichten von irritierenden Ereignissen und wirft die Frage auf, was Wirklichkeit und was Einbildung ist. „Wunderbare neue Welt“ ist 2017 im Loco-Verlag erschienen.

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    • Schweizerzeit: War Barbro Karlén die Reinkarnation von Anne Frank? Montag, 02.10.2023

      Thomas Meyer ist ein anthroposophischer Philosoph und seit 1985 als freier Publizist und Autor tätig. 1990 gründete er den Perseus-Verlag, wo er unter anderem die Werke der schwedischen Schriftstellerin Barbro Karlén herausgibt. Barbro Karlén war ein Wunderkind, das mit elf Jahren den ersten Bestseller schrieb. Karlen glaubte seit ihrer frühen Kindheit, die Reinkarnation von Anne Frank zu sein. Zeit ihres Lebens wurde sie dafür geächtet, ausgegrenzt und mundtot gemacht. Corinna Zigerli hat mit Thomas Meyer gesprochen. Hier erzählt er Karléns aussergewöhnliche Geschichte.

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    • Matussek!: Lesereise Freitag, 29.09.2023

      Diesmal muss Matussek nacharbeiten mit Mozart. Die dunkle und die kranke Seite des Götterkindes war in der Vorgängersendung unter den Tisch gefallen. Nun wird sie nachgereicht, mit dem Touretter-Kanon „Leck mich im Arsch“ – der dennoch so zart aufsteigt wie ein Gebet in Sopran. Des Weiteren: Lesereise zu Susanne Dagen nach Dresden. Faeser, die Skandalnudel. Eine Betrachtung über den brutalisierten Naturbegriff der Grünen. Ein Schlenker zu Adornos „Dialektik der Aufklärung“. Noch einmal Desmets „Psychologie des Totalitarismus“. Und da von Riffs die Rede war: Jethro Tulls „Locomotive Breath“ ist ein Muss, aber am neuen Stones-Hit „Angry“ ist diesmal kein Vorbeikommen.

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    • Lesestunde: „Die wunderbare Reise des Herrn Maria“ von Eugen-Maria Schulak Donnerstag, 28.09.2023

      In unserer Lesestunde liest der österreichische Schriftsteller, Philosoph und Musiker Eugen-Maria Schulak aus seinem Roman „Die wunderbare Reise des Herrn Maria“. Nach seiner letzten botanischen Expedition sitzt Herr Maria, von einer tödlichen Krankheit bedroht, in Quarantäne. Die ihm verbleibende Zeit will er dazu nutzen, wichtige Momente seines Lebens noch einmal eingehend zu betrachten. Diese werden von einem angeheuerten Philosophen gedeutet, so dass der Protagonist am Ende sich selbst und die Welt ein bisschen besser versteht. „Die wunderbare Reise des Herrn Maria“ ist 2022 im Amalthea-Signum-Verlag erschienen.

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    • Lesestunde: „Liquid“ von Herbert Genzmer Donnerstag, 21.09.2023

      In der Lesestunde liest der Schriftsteller und Übersetzer Herbert Genzmer aus seinem Thriller „Liquid“. Die Biochemikerin Madeleine Alberti arbeitet im Jahr 2029 als Forscherin in einer künstlich erschaffenen Agrarstadt mitten in der Wüste New Mexikos. Tatsächlich aber wird im Geheimen an diesem Ort mit neuartigen bargeldlosen Zahlungsmethoden experimentiert. Ein liquider Chip wird dabei in die mexikanischen Landarbeiter implantiert und dient fortan als Kredit- und Informationsträger. Als Madeleine die wahren Hintergründe bewusst werden, flieht sie aus den USA und findet zunächst Zuflucht bei dem Chef eines mexikanischen Drogenkartells. Allmählich wird auch ihm die Bedeutung und das Ausmaß der Forschung für sein Leben und das aller Menschen deutlich.
       
      Herbert Genzmer studierte Linguistik, Anglistik und Kunstgeschichte unter anderem an der University of California, wo er mit einer sprachwissenschaftlichen Dissertation zum Thema „Lügenstrategien in Deutsch, Englisch und Spanisch“ promovierte. Seit 2015 arbeitet er als Dozent am CIEE Global Institute Berlin. Genzmer hat über dreißig Bücher veröffentlicht. Sein Thriller „Liquid“ ist 2022 im Verlag Solibro erschienen.

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    • Lesestunde: „Keine Träume“ von Nikola Schröder-Liefring Donnerstag, 14.09.2023

      In unserer Lesestunde hören Sie heute einen Auszug aus dem noch unveröffentlichten Roman „Keine Träume“ der ehemaligen Ärztin Nikola Schröder-Liefring. Das Manuskript ist der vierte Roman aus einer Serie, in der medizinische und psychologische Zusammenhänge anhand spannender Geschichten szenisch aufbereitet werden. Die Autorin absolvierte vor rund zwei Dekaden ein Schriftstellerstudium. Sie publiziert seit 2019 unter dem Pseudonym Ben A. Deyval. Mit ihrem neuen Roman versucht die Autorin, das komplexe Geschehen in der Corona-Zeit auch aus medizinischer Sicht zu bearbeiten. Die alte Chirurgin Nero aus Berlin errichtet auf Mallorca eine kleine Containerklinik am Strand und sieht sich mit interkulturellen Missverständnissen konfrontiert. Das vorliegende Manuskript bezieht sich auf das Jahr 2019, in dem für Mediziner und Banker bereits der kommende Sturm sichtbar war. Es liest Nikola Schröder-Liefring.

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    • Gesellschaft 3.0 mit Uwe Jochum: „Wie wir dank der Bücher zu Personen wurden.“ Dienstag, 12.09.2023

      In unserer Reihe „Gesellschaft 3.0“ senden wir den Essay „Wie wir dank der Bücher zu Personen wurden.“ Der Buch- und Bibliothekshistoriker Uwe Jochum erklärt, warum das Buch über Jahrtausende hinweg wichtig war und bis heute wichtig ist: nicht nur, indem es kulturell bedeutsame Texte fixiert, sondern, indem es dabei auch die Namen der Personen festhält, die für den Text verantwortlich sind. Das gilt seit den Quittungen auf Tontafeln und Papyrus – bis heute. Damit ist die Geschichte des Buches in ihrem Kern auch Verantwortungsgeschichte. Der Preis dafür war und ist freilich die staatliche Kontrolle, der die namentlich bekannten Personen seitdem unterworfen sind. 

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